Die Initiative zur Gründung der Landunion erfolgte zum Wohle der Bevölkerung auf dem Land. Grundgedanke war, dass die Probleme der Landbewohner vor allem denen bekannt sind, die auch dort leben. Die Wurzel der Landunion ist in den CSU-Ortsverbänden zu finden. Die damaligen Ortsvorsitzenden waren die Initiatoren zur Gründung einer selbständigen Wählergemeinschaft.

Die Landunion vertritt die Belange des Landes.Sie ist bestrebt eine gute Politik im Stadtrat zum Erfolg zu führen. Außerdem ist es der Landunion gelungen die ehemaligen Gemeinden vom Gegeneinander zum Miteinander und gemeinsam mit der CSU eine bürgerorientierte Stadt- und Landpolitik zu führen, die sich durch eine sachliche und faire Zusammenarbeit auszeichnet.



Gemeindegebiets- und Landkreisreform in Bayern
Unter Innenminister Bruno Merk wurde ab ca. 1970 in Bayern die Gebietsreform auf Gemeinde- und Landkreisebene durchgeführt. Die Gemeinden konnten sich in der ersten Phase freiwillig zu größeren Einheiten zusammenschließen. Diese erhielten eine Sonderschlüsselzuweisung, deren Verwendung in den Eingemeindungsverträgen festgelegt wurde.

Die Gemeinden, welche sich nicht selbst zusammenfanden oder anschlossen, wurden am 1. Juli 1978 zwangsweise einer Gemeinde zugeschlagen oder zu Verwaltungsgenossenschaften zusammengefügt.



Eingemeindung auf freiwilliger Basis in Roding
Im Frühjahr 1971 wurden im damaligen Landkreis Roding in allen kleineren Gemeinden Bürgerbefragungen durchgeführt. Bei dieser Befragung sprachen sich die Bürger in den Gemeinden Braunried, Fronau, Neubäu, Kalsing, Mitterdorf, Obertrübenbach, Strahlfeld, Trasching, Wetterfeld und Zimmering für eine Eingemeindung nach Roding aus.

Nur in der Gemeinde Altenkreith war die Mehrheit gegen einen Anschluss an Roding.
Mit dem Ausspruch „Kreith bleibt Kreith“ wollte diese selbständig bleiben.



Eingemeindung zum 1. Juli 1971
Die zehn Gemeinden Braunried, Fronau, Neubäu, Kalsing, Mitterdorf, Obertrübenbach, Strahlfeld, Trasching, Wetterfeld und Zimmering schlossen daraufhin mit der Stadt Roding Eingemeindungsverträge.

In diesen Verträgen wurde festgelegt, wie die Verwendung der Sonderschlüsselzuweisung, die Abwicklung des Haushaltsplans für das laufende Jahr 1971, begonnene und geplante Baumaßnahmen abgewickelt werden sollen, ebenso dass Bedienstete oder Arbeiter übernommen bzw. weiter beschäftigt werden und dergleichen mehr.

Es gab auch unter der Hand Absprachen über Posten, die später nicht immer eingehalten bzw. eingehalten werden konnten, was zu Missstimmungen führte.



Wahlen im September 1971 in Roding
Durch den Anschluss von zehn ehemaligen Gemeinden an die Stadt Roding hatte sich die Einwohnerzahl verdoppelt. Deshalb musste innerhalb von drei Monaten der erster Bürgermeister und der Stadtrat neu gewählt werden. Bereits vorher wurde beschlossen, dass mit den Eingemeindungen der erste Bürgermeister hauptamtlich und nicht wie bisher ehrenamtlich tätig sein soll.

Für das Amt des ersten Bürgermeisters kandidierte Ludolf Stuiber für die CSU und Josef Brantl sen. Für die Freien Wähler. Ludolf Stuiber wurde als erster Bürgermeister gewählt. Für den Stadtrat kandidierten die Wahlvorschläge der CSU, SPD, Freie Wähler, CSA (Christlich-soziale Arbeitsnehmer) und Bürger u. Soldaten. Bei dieser Wahl waren nur zwanzig Stadträte zu wählen, da die Einwohnerzahl noch unter 10.000 lag.

Als Stadträte wurden gewählt:
CSU: Walter Baier, Matejka Roland, Kerl Ernst, Ippisch Peter, Eichelmann Christoph, Ederer Josef,
        Schönberger Xaver, Schwarzfischer Max, Mühlbauer Johann und Zierer Erich.
SPD: Graßl Josef, Credo v. Unruh
CSA: Reichold, Adolf Bohrer
Bürger u. Soldaten: Biber Otto, Nachrücker Beutel Gerhard
Freie Wähler: Bäumel Eduard, Brantl Josef sen., Kellermeier Roman, Meilinger Konrad, Bräu Michael,
                    Schnellbögl Andreas.

Aus dem Gremium wurde Peter Ippisch als zweiter Bürgermeister gewählt.



Erste Ortssprecherwahlen
Von den zehn ehemaligen Gemeinden konnten nur vier einen Vertreter in den Stadtrat entsenden. Ausschließlich die Kandidaten der Landunion hatten Erfolg, welche auch in der Stadt bekannt und dadurch dort gewählt wurden. Die Orte Braunried, Fronau, Neubäu, Obertrübenbach, Wetterfeld und Zimmering hatten keinen Vertreter und waren enttäuscht.

Unmittelbar nach der Wahl wurden dort Ortssprecher gewählt:
Braunried: Johann Schwarzfischer
Fronau: Franz Biebl
Neubäu: Peter Lohr
Obertrübenbach: Josef Weber
Wetterfeld: Xaver Irrgang (Freie Wähler)
Zimmering: Ludwig Zollner



Schwierige Periode von 1971 bis 1978
Die Verantwortlichen aus dem Stadtzentrum hatten kein Interesse an den Problemen der Außenorte. Selbst die in den Eingemeindungsverträgen zugesicherten Vorhaben waren keine Selbstverständlichkeit. Auch die Vertreter der ehemaligen Landgemeinden waren sich nicht einig und beneideten jeden Erfolg des anderen.

Mit der Folge der Jahre kam allmählich die Erkenntnis, dass nur mittels Zusammenhalt etwas erreicht werden kann.



Gründungsversuch der Landunion
Peter Lohr aus Neubäu und Josef Weber aus Obertrübenbach erkannten die Situation und arbeiteten sehr bald zusammen. Im Februar 1977 bei einer CSU-Bereichsversammlung wurden die Kommunalwahlen vorbereitet.

Eine angemessene Berücksichtigung der Außenorte war nicht zu erkennen. Peter Lohr und Josef Weber beschlossen den Versuch einer eigenen Wählergemeinschaft zu starten. Viele Gespräche und ausdauernde Überzeugungsarbeit war notwendig bis schließlich die erste Gründungsversammlung am
6. Mai 1977 im Gasthaus Urban in Neubäu stattfand.

Die CSU mit dem damaligen Orts- und Bereichsvorsitzenden Günther Loibl war nicht begeistert von dieser Neugründung. Alle Ortsvertreter der CSU-Ortsverbände der ehemaligen Landgemeinden waren zu dieser Versammlung eingeladen. Die Mehrheit der Ortsvertreter stimmte gegen die Gründung einer eigenen selbständigen Wählergruppe. Somit war der erste Anlauf gescheitert.



Gründung der Landunion
Im September 1977 musste, gemäß den damaligen gesetzlichen Vorgaben, nach sechs Jahren Amtszeit der hauptamtliche Bürgermeister neu gewählt werden, während die Stadtratswahl erst ein halbes Jahr später im März 1978 gemeinsam mit den landesweiten Kommunalwahlen stattfand.

Bei dieser Bürgermeisterwahl kandidierte wieder Ludolf Stuiber für die CSU und Eduard Bäumel für die Freien Wähler. Der Wahlkampf wurde sehr hart geführt. Die CSU war durch ihr allgemeines Verhalten von einigen Führungspersonen bei den Wählern nicht sehr beliebt.

Den amtierenden Bürgermeister ließ man dies spüren, obwohl ihn hierfür eigentlich keine Schuld traf. Die Wahl wurde von Eduard Bäumel eindeutig gewonnen. Die Führugnsriege der CSU war verunsichert und hatte Angst auch die Mehrheit im Stadtrat zu verlieren. Vor allem in den Außenorten, besonders in Mitterdorf, wollte und konnte man die Selbstherrlichkeit einiger CSU-Bosse nicht mehr hinnehmen. Um dem entgegen zu wirken, wurde jetzt die Gründung der Landunion von der Stadt-CSU wieder in Angriff genommen. Auch die CSU-Ortsverbände, die im Frühjahr 1977 noch dagegen waren, sprachen sich für die Neugründung aus. Die Gründungsversammlung der Wählergemeinschaft fand am 03.11.1977 im Gasthaus Haller in Mitterkreith statt.

Am 03.12.1977 wurde die Aufstellung der Liste im Gasthaus Miethaner in Wetterfeld beschlossen. Zu dieser Versammlung hatten wieder Josef Weber und Peter Lohr alle Ortsvertreter der CSU-Ortsverbände und auch alle sonstigen Anhänger eingeladen. Der Zuspruch war sehr beachtlich.

Gewählt wurden:
1. Vorsitzender Josef Weber
Stellvertreter Peter Lohr
Kandidatenliste für die Stadtratswahl am 05. März 1978



Bei der Wahl im Frühjahr 1978 entfielen auf die Landunion fünf Mandate.

In den Stadtrat wurden gewählt:
Peter Lohr, Neubäu
Alfred Schweiger, Trasching
Johanna Paulus, Lunz
Josef Weber, Obertrübenbach,
Johann Mühlbauer, Unterlintach



Für die Periode 1978 bis 1984 wurde eine Fraktionsgemeinschaft der Landunion, CSU, CSA, Bürger u. Soldaten geschlossen. Diese setzte sich zusammen aus sieben Mandatsträgern der CSU, fünf von der Landunion, zwei der Christlich-Sozialen-Arbeitnehmer und einem Stadtrat der Liste Bürger und Soldaten.

Den Fraktionsvorsitz übernahm Walter Baier, sein Stellvertreter war Josef Weber. Außerdem stellte die Landunion den zweiten Bürgermeister mit Peter Lohr, die CSU den dritten Bürgermeister mit Walter Baier.
Weiter gehörten dem Stadtrat Roding sechs Freie Wähler und drei der SPD an.

Als Ortssprecher waren Ludwig Zollner aus Zimmering, Josef Busl aus Wetterfeld und Peter Griesbeck aus Fronau von den jeweiligen Anwohnern gewählt worden.



1984
trat Peter Lohr als Listenführer zum zweiten Mal mit der Landunion zur Stadtratswahl an. Ziel war es erneut alle ehemaligen Gemeinden im Stadtrat vertreten zu wissen und die Integration von Stadt und Land zu fördern.

Peter Lohr, Neubäu
Josef Weber, Obertrübenbach
Alfred Schweiger, Trasching,
Johanna Paulus, Lunz




Auch im Jahr 1990 trat Peter Lohr als Listenführer zum dritten Mal mit der Landunion zur Stadtratswahl an. Das Ziel der kommunalpolitischen Vereinigung war es wieder alle ehemaligen Gemeinden im Stadtrat vertreten zu wissen und die Integration von Stadt und Land zu fördern.
Mit einer Listenverbindung der CSU und der „Christlich-sozialen Mitte“ wurden erneut zwölf Sitze im Rodinger Stadtrat gewonnen.

Die Landunion erreichte drei Mandate mit:
Peter Lohr, Neubäu (1678 Stimmen)
Alfred Schweiger, Trasching (1416 Stimmen)
Johanna Paulus, Lunz (1380 Stimmen)
Listennachfolger waren:
Josef Weber (1186), Wolfgang Aschenbrenner (919), Johann Schwarzfischer (897)
Ortssprecher waren:
Josef Ruhland für Obertrübenbach,
Wolfgang Aschenbrenner für Zimmering,
Johann Schwarzfischer für Kalsing
Otto Schmid für Fronau
Josef Schwarzfischer für Braunried




1996 gewinnt Bürgermeisterkandidat Franz Reichold mit 51,08 Prozent
Für eine Überraschung sorgte die kommunalpolitische Vereinigung Landunion mit ihrem Bürgermeisterkandidat Franz Reichold im Jahr 1996. Im ersten Urnengang, also ohne Stichwahl - gewann er gegen den amtierenden Bürgermeister mit 51,08 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von 74 Prozent.
Kontinuierlich aufwärts ging es auch mit der Landunion – sie erreichte vier Stadtratsmandate. Franz Reichold (5926 Stimmen) nahm sein Mandat nicht an, da er ja die Bürgermeisterwahl gewonnen hat, deshalb rückte Rainer Gleixner aus Neubäu nach.

Stadträte der Landunion 1996-2002:
Johann Schwarzfischer (1615 Stimmen)
Richard Seidl (1201 Stimmen)
Josef Ruhland (1125 Stimmen)
Rainer Gleixner (947 Stimmen)
Ortssprecher waren:
Wolfgang Aschenbrenner für Zimmering
Otto Schmid für Fronau
Josef Schwarzfischer für Braunried
Gottfried Fuchs für Strahlfeld
Für die Listenverbindung mit CSU, Junge Liste, Christlich-soziale Mitte und Landunion sowie des Bürgermeisters bedeutete dies mit 14 Stimmen die Mehrheit im Stadtrat.
Bei der Kommunalwahl 2002 trat Franz Reichold wieder als Bürgermeisterkandidat und auf der Liste der Landunion mit an. Durch sein hervorragendes Ergebnis und die gute Arbeit der vergangenen Jahre gewann die Landunion ein weiteres Stadtratsmandat hinzu.



Stadträte der Landunion 2002-2008:
Johann Schwarzfischer 1.819 Stimmen
Rainer Gleixner 1.461 Stimmen
Richard Seidl 1.438 Stimmen
Gottfried Fuchs 1.280 Stimmen
Josef Piendl 1.267 Stimmen
Ortsprecher:
Anette Muhr für Obertrübenbach
Josef Schwarzfischer für Braunried
Otto Schmid bis 2004 und dann Josef Bücherl für Fronau
Helmut Böhm für Zimmering

Kommunalwahl 2008
Bei der Wahl am 02.03.2008 trat Franz Reichold auf keiner Liste als Stadtratskandidat an. Er hatte keinen Gegenkandidaten und gewann mit einem überwältigenden Ergebnis die Bürgermeisterwahl.
Trotzdem konnte die kommunalpolitische Vereinigung ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Dies ist sicher auch als ein Verdienst für die langjährige aufrichtige und sachorientierte Arbeit zu werten. Mit engagiertem, sachlichem und bürgernahem Einsatz haben sich die Listenbewerber aus dem Umland für eine Fortführung stark gemacht. Mit dem Slogan Stadt und Land – Hand in Hand unterstreicht die Landunion ihre Devise: Heimat bewahren und Zukunft gestalten.
Die Landunion bedankt sich bei IHREN Wählern für vier Stadtratsmandate:
Stadtrat: Gottfried Fuchs, Josef Piendl, Anette Muhr und Simone Aschenbrenner
Ortssprecher:
Martin Simmeth für Neubäu, Josef Schwarzfischer für Braunried, Josef Bücherl für Fronau
Durch bekannte Umstände muss am 28.09.2008 die Kommunalwahl in Roding wiederholt werden.

Am 28.09.2008 wurde die Stadtratswahl in Roding wiederholt.
Die Landunion erreichte drei Mandate mit:

Josef Piendl 1.814 Stimmen
Gottfried Fuchs 1.602 Stimmen
Simone Aschenbrenner 1.353 Stimmen

Ortssprecher sind Josef Bücherl, Josef Schwarzfischer und Anette Muhr

 



Bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 erreichte die Landunion wieder drei Stadtratsmandate. Als Vorsitzende der Landunion hatte Anette Muhr im Zusammenwirken mit den Listenkandidaten und mit Unterstützung des Bürgermeisters Franz Reichold zahlreiche Informationsveranstaltungen in den Ortschaften der Stadt Roding angeboten. Auch die Betriebsbesichtigungen in Trasching bei Micropräzision von Albert Schwarzfischer und in Roding bei Q-Tech von Ludwig Kerscher waren sehr gut besucht. Viele Teilnehmer zeigten Interesse und konnten sich von der Arbeit der Landunion überzeugen. Das Ergebnis und damit erwiesene Vertrauen bei der Kommunalwahl 2014 wertet die Landunion als Ansporn auch weiterhin für die Belange alle Bürger im Stadtgebiet Roding einzutreten.

Wahlergebnis:

Stadtratsmandate erhielten:
Josef Piendl 2.080 Wählerstimmen
Anette Muhr 1.551 Wählerstimmen
Max Laußer 895 Wählerstimmen

Als Ortssprecher wurden von den Bürgern der Altgemeinden gewählt:
Wolfgang Aschenbrenner für Zimmering
Anita Kerscher für Strahlfeld
Josef Bücherl für Fronau
Josef Schwarzfischer für Braunried

Kreisratsmandate gewannen Josef Piendl, Gerlinde Graßl und Franz Reichold



Zur Jahreshauptversammlung mit Ehrungen waren die Mitglieder am 23. Oktober 2016 ins Gasthaus Fleischmann nach Strahlfeld eingeladen. In Anerkennung und Wertschätzung für seine 20-jährige Amtszeit als Bürgermeister wurde Franz Reichold mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. An seine Frau Roswitha überreichten die beiden Vorsitzenden Anette Muhr und Martin Simmeth einen Blumenstrauß.

Ehrung Bürgermeister Franz Reichold

Bürgermeister Franz Reichold hat während seiner Amtszeit viel für die Bürger der Stadt, aber vor allem auch für die Dörfer geleistet. Dies ist sicher auch in seinen Wurzeln begründet. Zum Einen, weil er selbst als Bewohner von Regenpeilstein weiß, was die Dörfer benötigen zum Anderen aber auch, weil er als Kandidat der kommunalpolitischen Vereinigung Landunion erstmals 1996 aufgestellt und mit überraschender Mehrheit zum Bürgermeister gewählt wurde.
Zwanzig Jahre beinhalten ein Stück Lebenszeit mit vielen persönlichen Begegnungen, mehr oder weniger schönen Erfahrungen und ein enormes Leistungspotential. Franz Reichold ist ein Mann der TAT - was er verspricht, dass führt er auch aus. Die Landunion und deren Mitglieder haben ihn begleitet und wissen um das Geschaffene. Beispielhaft sind die zahlreichen Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur in den Dörfern, die Ausweisung von Bauland für Eigenheime und Industrieansiedlungen, der Bau des Hochwasserschutzes mit Gestaltung des Regenufers am Esper, Investitionen in Wohnungsbau und Schulen, Krippen- und Straßenbau, Stadtsanierung, Verbesserung von Gewerbe und Handel.
Unvergessen bleibt sein Einsatz für das Rodinger Krankenhaus. Er unterstützt die zahlreichen Vereine und hat für jeden Bürger mit seinen Anliegen stets ein offenes Ohr.
Mit der brillanten Bilanz über die vergangenen zwanzig Jahre wünschte die Landunion für die nächsten Jahre weiterhin viel Tatkraft und ein gutes Gelingen der anstehenden Aufgaben.
Als Dank und Anerkennung überreichten die Vorsitzenden eine Ehren-Urkunde der kommunalpolitischen Vereinigung für zwanzig Jahre Amtszeit als Bürgermeister.

Nach dem Zusammenschluss der Außenorte zur Landunion Anfang der Siebziger Jahre wurde 1996 der Verein Kommunalpolitische Vereinigung Landunion gegründet. Obwohl schon drei Wahlperioden vorher Mandatsträger der Landunion im Stadtrat vertreten waren, sind erst die letzten zwei Jahrzehnte auch die Mitglieder dokumentiert. Unter Vorstand Gottfried Fuchs waren bereits Mitglieder-Ehrungen durchgeführt worden.

Die Jahreshauptversammlung 2016 nahm die amtierende Vorstandschaft zum Anlass, eine Mitglieder-Ehrung durchzuführen.

Ehrung Bürgermeister Franz Reichold

Geehrt wurden Mitglieder der kommunalpolitischen Vereinigung Landunion für ihre über 10 Jahre treue Verbundenheit zum Verein. Aschenbrenner Wolfgang jun., Bücherl Josef, Frank Josef, Gleixner Elfriede, Graßl Gerlinde, Höcherl Alfons, Höcherl Georg, Luger Wolfgang, Muhr Anette, Nagelschmidt Alexandra, Nagelschmidt Karl, Piendl Anton, Piendl Josef, Preu Günther, Schneider Dominik, Schwarzfischer Josef, Simmeth Martin, Spießl Eduard, Staigmüller Heinz, Strunz Ingrid, Stubenrauch Willibald, Wachtveitl Gerda, Zierer Josef, Zollner Albert, Zollner Alfons - An die Anwesenden wurden Urkunden überreicht.